Home
 RSS

EU geißelt undurchsichtige Gebühren von Banken

27.09.2009,

Jeder, der sich mit dem Thema Finanzen beschäftigt, weiß, wie kompliziert dies sein kann. Ein Problem ist häufig auch, dass die Banken nur sehr unzureichend informieren. Nun hat die EU-Kommission den europäischen Banken schwere Versäumnisse bei der Information ihrer Privatkunden vorgeworfen. Einer Studie, die im Auftrag der Kommission erstellt wurde, zufolge, gebe es zahlreiche Probleme mit schwer verständlichen Informationen und undurchsichtigen Gebühren. Von „sehr undurchsichtigen Preisstrukturen" ist dort die Rede und der Verbraucher könne kaum wissen, welche Kosten ihm entstehen bei den unterschiedlichen Angeboten. Bei 66 Prozent der untersuchten Kreditinstitute seien die Gebühren derart unklar gewesen, dass die Experten, die den Bericht abfassten, weitere Auskünfte einholen mussten, um herauszufinden, wie viel die Kontoführung tatsächlich kostete, bemängelt der Bericht. Insgesamt nah die Studie 224 Banken, die rund 80 Prozent des EU-Marktes abdecken, unter die Lupe. „Die Banken lassen ihre Privatkunden im Stich“, kritisierte EU-Verbraucherschutzkommissarin Meglena Kuneva. „Es gibt zahlreiche Hinweise darauf, dass grundlegende Prinzipien des Verbraucherschutzes verletzt werden, wobei die Probleme von einer komplizierten Preisgestaltung über versteckte Kosten bis hin zu unklaren und unvollständigen Informationen reichen“, erläuterte sie.



Jetzt vergleichen:
Weitere News zum Thema

Weitere News zu:  banken  finanzen  kosten  studie