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Kostenloses Girokonto nicht immer ohne Gebühren

28.08.2009,

Wem die Gebühren für ein Girokonto zu hoch sind, dem bieten einige Kreditinstitute ein kostenlosen Konto an. In großen Anzeigen wird dafür geworben, dass der Anleger keine Ausgaben zu leisten haben. Doch das ist häufig nur die halbe Wahrheit. Denn schaut man einmal etwas genauer hin, sind nicht nicht alle kostenlosen Kontoangebote letztlich nach eingehender Prüfung auch tatsächlich frei von Nebenkosten.Der Grund ist, dass viele Institute ein Mindestguthaben oder ein monatliches Mindesteinkommen verlangen, das auf das Konto eingezahlt werden muss. Nur solange der Kunde 1.500 Euro und mehr auf seinem Konto hat, ist dieses auch kostenlos.  Wird das Konto eröffnet, der erwartete Geldeingang aber nicht erreicht, drohen mitunter Gebühren von einigen Euro, in Einzelfällen übersteigen die Kosten plötzlich die bisherigen Ausgaben für das kostenpflichtige Girokonto. Natürlich gilt dies nicht für alle Filialen und Banken, aber häufig findet man diese indirekten Kosten auch bei vielen Konten im Internet. Viel wichtiger als möglicherweise Kostenfaktor sind jedoch die Konditionen für den Dispo-Kredit, sofern dieser genutzt werden soll und kann. Hier trennt sich im Bereich Girokonto oft die Spreu vom Weizen.



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